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Leben und Sterben im dreißigjährigen Krieg

Vortrag von Herrn Dr. Kai Lehmann im Bürgerhaus Kaltennordheim

Der Dreißigjährige Krieg gehörte zu den größten Katastrophen der mitteleuropäischen Geschichte. Unendliches Leid kam über die Zivilbevölkerung. Besonders hart traf es auch die Gebiete des heutigen Südthüringens. In den Ämtern um Meiningen, Wasungen, Kaltennordheim und Fischbach (Dermbach) waren innerhalb weniger Jahre, Bevölkerungsverluste von 75 bis 90 Prozent zu beklagen.

Aber wie erlebte die Bevölkerung in der Gegend um Kaltennordheim die langen Jahre des Krieges. Fing das Grauen tatsächlich bereits 1618 an und währte bis 1648? Was hat es mit dem sogenannten „Kroateneinfall“ auf sich? Wohin flohen die Rhöner bei drohender Gefahr? Wie wirkte sich die Geißel der Pest aus? Mithilfe von Kirchenbüchern und einem Augenzeugenbericht eines Zeitzeugen namens Hans Kahn aus Klings (also in unmittelbarer Nachbarschaft) sollen die Jahre des langen Krieges Revue passieren.
Aber nicht nur diesen schlimmen Fragen wird sich der Referent des Abends, der Schmalkalder Museumsdirektor Dr. Kai Lehmann, widmen. Es soll daneben auch der ganz normale Alltag des einfachen Volkes im 17. Jahrhundert erzählt werden. Wie alt wurden damals die Menschen? Wann und wie heiraten Sie? Was gab es bei Kindtaufen zu Essen und zu trinken? Wie sah der Schulbesuch der Kaltenlengsfelder in dieser Zeit aus? Welche Gesetze hatten sie zu beachten, beim Hausbau, beim Backen, beim Wirtshausbesuch, beim Holzmachen…. Besucher dieses Vortrages werden einen spannenden und äußerst aufschlussreichen, weil in vielen Dingen wohl überraschenden Abend haben.

Da die Plätze limitiert sind, bitte das alfi Museum e.V. um Reservierung. Tickets können für 8 Euro direkt im alfi Museum oder telefonisch unter der 036966-833420 und per Mail an info@alfi-museum.de erworben werden.

Beginn ist um 18:30 Uhr, Einlass bereits um 18 Uhr.

Adresse:

Bürgerhaus Kaltennordheim

Wilhelm-Külz-Platz 2

36452 Kaltennordheim

Der Vortrag ist eine Veranstaltung des alfi-museum e.V.

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