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Kaltensundheim

Kaltensundheim

historisches Dorf mit Kirchenburg und Umwehrung

460 m ü. NN- ca. 803 Einwohner

Orsteil-BürgermeisterEdgar Gottbehüt
Mitglieder des OrtsteilratesEgbert Heim
 Dennis König
 Uwe Möllerhenn
 Roland Salzmann
 Marko Städtler
 Sebastian Tittel

Inmitten bezaubernder Naturschönheiten, an der Felda gelegen, befindet sich der alte Gerichtsort Kaltensundheim.

Urkundlich erwähnt wurde das Dorf erstmalig 795 als Sundheim im Tullifeld. Das Tullifeld war ein Teil Buchoniens, der Name war landschaftsbezogen und deutete auf eine abwechslungsreiche Landschaft hin. Den Zusatz „Kalten“ erhielt Sundheim erst im 14. Jahrhundert, in dieser Zeit war das Dorf mit einer Wehrmauer umgeben, die zum Teil noch gut erhalten ist.

Im Jahre 1495 wurde auf der höchsten Erhebung des Ortes die heutige Kirchenburg erbaut. Der einzige Schmuck ihrer Inneneinrichtung ist die 1683 eingebaute Barockorgel, eines der ältesten Stücke ist der Taufstein von 1440.

Zwischen 1620 und 1630 kam es zur Blütezeit des Handwerks, es siedelten sich besonders Weber und Weißgerber hier an. Auch einige schöne alte Fachwerkbauten sind Zeugen handwerklicher Fähigkeiten aus dieser Zeit. Im Jahre 1780 kam Johann Wolfgang von Goethe anlässlich einer Inspektionsreise zwecks Flurbewässerung des Feldatales nach Kaltennordheim. Er wohnte schon damals im 3 km entfernten Kaltensundheim im Gasthaus „Zur Guten Quelle“, welches heute mit der Goethestube, Restaurant, Biergarten, Pension (20 Betten), und einer Bundeskegelbahn zum Aufenthalt einlädt. Auch die Gaststätten „Zur Gansecke“ und „Eddi’s Eiskaffee“ sorgen für das leibliche Wohl der Gäste mit Thüringer Spezialitäten.

Die gute Verkehrsanbindung durch die B 285 bietet ideale Möglichkeiten, die Sehenswürdigkeiten der näheren und weiteren Umgebung kennen zu lernen.

Gutangelegte Wanderwege zum Gebaberg (751 m) und zum Ellenbogen (813 m) können auch von wenig geübten Wanderern bewältigt werden.

Ein Stausee und zwei Karpfenteiche im Grimmelbachtal sowie die Flüsse Felda und Lotte lassen jedes Anglerherz höher schlagen.

Alte Traditionen wie das Schnitzer- und das Drechslerhandwerk werden heute noch liebevoll in Kaltensundheim gepflegt.

Kaltensundheim ist ein ökologisches Dorf.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Vogelturm.

kulturelle Einrichtungen:

Dorfmuseum Bachgasse 6, 98634 Kaltensundheim
laufende Ausstellung zum 1958 gefundenen Mastodon (urzeitlicher Elefant)

Gemeindebibliothek im Rhön Gymnasium, Petersgärten, 98634 Kaltensundheim
Ansprechpartnerin: Frau Zeth
Tel.: +49 36946 3370

Kegelbahn im Gasthaus „Zur Guten Quelle“, Hauptstraße 7, 98634 Kaltensundheim
Ansprechpartner: Heiko Möllerhenn
Tel.: +49 36946 3850

 

  • Zuletzt bearbeitet: 27.04.20 11:52

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